Haus Schulenburg - Kopie St.Tropez - La ville et les Pins

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Haus Schulenburg - Kopie St.Tropez - La ville et les Pins

Beitragvon Gast » 8. Mär 2014 18:12

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Brillante Kopie des Bildes „St. Tropez – La ville et les Pins“ von Paul Signac am alten Platz im Haus Schulenburg

Im November 2013 entdeckten Rita und Volker Kielstein, Eigentümer von Haus Schulenburg, das Bild „St. Tropez – La ville et les Pins“ von Paul Signac in einer Präsentation des Züricher Auktionshauses Koller während der Denkmalmesse im Schloss Biebrich in Wiesbaden.

Es sollte auf der Auktion „Impressionismus und Klassische Moderne“ als Hauptlos zu einem Schätzwert von 2,5 – 3,5 Millionen Schweizer Franken versteigert werden. Der Zuschlag erfolgte mit 3,7 Millionen Schweizer Franken.

Das Bild hing bis 1945 im Salon von Haus Schulenburg.

Als Dank für die umfangreichen Informationen über das Bild ließ das Auktionshaus Koller für Haus Schulenburg eine originalgroße Kopie mit brillanter Farbwiedergabe als Leinwandausdruck herstellen.

„Erst mit diesem Bild und seinen reinen kräftigen Farben erhält der von van de Velde gestaltet Raum seine außergewöhnliche Wirkung und Perfektion“, freut sich Volker Kielstein.

„Man kann sich vorstellen, welche Atmosphäre die anderen durch Henry van de Velde empfohlenen und inzwischen in alle Winde zerstreuten Bilder von Vincent van Gogh, Claude Monet, Camille Pissarro, Christian Rohlfs, Max Liebermann, Ludwig von Hoffmann u.a. im Haus Schulenburg hervorgerufen haben“, so Volker Kielstein weiter. „Glücklicherweise ist eine Anzahl von Gemälden der Weimarer Malerin und Schülerin des berühmten amerikanischen Impressionisten Gari Melchers, Hilde Linzen-Gebhardt zurück im Haus Schulenburg“

Das Bild „St. Tropez – La Ville et les Pins“ hatte Henry van de Velde im Tausch direkt von Signac erhalten, es hing bereits in seiner ersten Weimarer Wohnung in der Cranachstraße.

Vermutlich 1917 wurde das Bild von Paul Schulenburg, der sich 1913/14 von Henry van de Velde ein Landhaus entwerfen und bauen ließ, erworben.

Auf einem Foto des Musiksalons von Haus Schulenburg von 1919 hing es an zentraler Stelle über einer Kommode aus Zitronenholz. Den Hintergrund bildete eine goldgelbe textile Wandbespannung (Material Seide und Baumwolle) mit einem Muster van de Veldes.

Nach dem Tode Paul Schulenburgs 1937 gelangte das Bild in den Besitz von Richard Schulenburg, einem der fünf Schulenburgkinder, der es 1945 mit nach Westdeutschland nahm.

Ende der 50er Jahre verkaufte Richard Schulenburg das Bild an die Kölner Galerie Lambertz.

Das berühmte Gemälde aus dem Haus Schulenburg wurde wiederholt in Paris, Salzburg, Münster, Grenoble und zuletzt 1997 in Weimar ausgestellt.

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Haus Schulenburg hat vom 22. März 2014 bis zum Herbst aufgrund der neuen Ausstellung „Grafik 1914-18“ verlängerte Öffnungszeiten: montags bis freitags 10 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 14 bis 17 Uhr. Auf Anfrage ist die Besichtigung von Haus Schulenburg sowie der aktuellen Ausstellungen außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten möglich. (bis 21. März 2014 montags bis freitags 10 bis 16 Uhr sowie sonntags und feiertags 14 bis 16 Uhr. Samstags ist nicht geöffnet, 03 65/8 26 41 0).

www.haus-schulenburg-gera.de
Pressemitteilung Haus Schulenburg (leicht gekürzt)
Gast
 

Re: Haus Schulenburg - Kopie St.Tropez - La ville et les Pin

Beitragvon Gast » 13. Mai 2014 19:04

Haus Schulenburg ist Mitglied im Museumsverband Thüringen

„Seit März dieses Jahres sind wir Mitglied im Thüringer Museumsverband“, freut sich Dr. Volker Kielstein, Eigentümer von Haus Schulenburg. „Mit dem Van-de-Velde-Museum haben wir in den vergangenen Jahren etwas Besonderes geschaffen“. Als Verbandsmitglied erhoffe man sich viele nützliche Tipps für den weiteren Museumsaufbau.

Haus Schulenburg Gera zeigt als Henry van de Velde-Gesamtkunstwerk das sehr genau restaurierte Gebäudeensemble sowie Innenräume und originale Einrichtungsgegenstände von kulturhistorischem Wert.

Zu den Sammlungsbeständen gehört unter anderem eine weltweit wichtige Sammlung von Buchgestaltungen und Publikationen Henry van de Veldes.

Seit Jahresbeginn wird das 4000 m2 große Nachbargrundstück denkmalgerecht wiederhergestellt. Es war Teil des ehemaligen Schulenburg´schen Gartenbaubetriebes und soll perspektivisch als Skulpturenpark genutzt werden.

Der Thüringer Museumsverband unterstützt und berät seine Mitglieder bei der Museumsarbeit, hilft beim Knüpfen vor Kontakten und sorgt in verschiedenen Arbeitskreisen für einen regen Austausch beim Sammeln und Bewahren von Thüringer Sammlungsbeständen.


Am 18. Mai 2014 ist Internationaler Museumstag

In diesem Jahr steht der Internationale Museumstag unter dem Motto: „Sammeln verbindet - Museum collections make connections”

Neben den originalgetreu restaurierten Räumen der Schulenburg-Villa (Henry van de Velde 1913/14) ist die aktuelle Ausstellung „Grafik 1914-18“ mit Arbeiten von Franz Marc, August Macke, Marc Chagall, Max Beckmann, Lionel Feininger, Paul Klee, Otto Kokoschka, Alfred Kubin, Max Liebermann, August Gaul und anderen zu sehen. Die Ausstellung reflektiert den Zeitgeist von 1914-1918 im grafischen Werk der künstlerischen Avantgarde.

Ebenfalls ein Highlight ist die Kopie des Bildes „St. Tropez – La ville et les Pins“ von Paul Signac im Musiksalon. Im November 2013 entdeckten Rita und Volker Kielstein dieses Bild in einer Präsentation des Züricher Auktionshauses Koller während der Denkmalmesse im Schloss Biebrich in Wiesbaden. Es sollte auf der Auktion „Impressionismus und Klassische Moderne“ als Hauptlos zu einem Schätzwert von 2,5 – 3,5 Millionen Schweizer Franken versteigert werden. Der Zuschlag erfolgte mit 3,7 Millionen Schweizer Franken. Das Bild hing bis 1945 im Salon von Haus Schulenburg. Als Dank für die umfangreichen Informationen über das Bild ließ das Auktionshaus Koller für Haus Schulenburg eine originalgroße Kopie mit brillanter Farbwiedergabe als Leinwandausdruck herstellen. „Erst mit diesem Bild und seinen reinen kräftigen Farben erhält der von van de Velde gestaltet Raum seine außergewöhnliche Wirkung und Perfektion“, freut sich Volker Kielstein.

Ein weiteres Highlight wird die im August 2014 beginnende Ausstellung “100 Jahre Haus Schulenburg-eine Familien-und Firmengeschichte“ sein.

Schon jetzt ist die Broschüre „100 Jahre Haus Schulenburg“ - zu bekommen. Auf über 40 Seiten zeigen Schwarz-Weiß- und Farb-Fotos den Weg des Gebäudeensembles von etwa 1920 über den drohenden Verfall bis zur Rettung von Haus und Garten in den vergangenen Jahren. Ergänzt werden die Bilder durch ein sehr persönliches Vorwort sowie einen wissenschaftlichen Vortrag zur Rekonstruktion.

Haus Schulenburg öffnet montags bis freitags 10 bis 17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 14 bis 17 Uhr. Auf Anfrage ist die Besichtigung von Haus Schulenburg sowie der aktuellen Ausstellungen außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten möglich. Sonderführungen finden an jedem letzten Sonntag im Monat sowie an den Feiertagen von 14 bis 15 Uhr oder nach Vereinbarung statt. Die genauen Termine und aktuelle Informationen erhalten Interessenten auf der Homepage www.haus-schulenburg-gera.de


Pressemitteilung, 13.05.2014
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