Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

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Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Fettgusche.net » 14. Okt 2017 10:05

Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Künftig wird hier ein Premium Sport Outlet zu finden sein. Filiale in den Arcaden erhält Aufwertung.

Quelle: 14.10.2017 gera.otz.de
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Re: Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Sticky » 15. Okt 2017 00:26

Outlet sagt schon der Name. Alles was out ist. Nun ja...
Und bestimmt sind diese Pleite-Boten nur für ein paar Monate präsent, bevor auch sie bemerken, dass der Laden nicht läuft.

Das ist die schöne neue Einkaufswelt in Gera und genau so wie im restlichen Deutschland.

Woran das nur liegt, dass nun die Geschäfte in den Innenstädten dicht machen und verwaisen? (Kaufhof, Intersport...Gera)
Bringen etwa unsere linken und grünen Spinner keine Umsätze?
Haben sie vielleicht nie gearbeitet, um sich irgend welchen Konsum zu leisten?
Was ist mit den von Martin Schulz ausgewiesenen "Goldstücken", die unsere Bereicherung sein sollen und für Umsatz & Wohlstand in unserer Gesellschaft sorgen sollten?

Oder ist das etwa doch alles nur eine Fata Morgana?
Haben etwa die "bösen Nazis" diesen Konsumboykott herbei geführt, die jetzt lieber in muselfreien Gefilden, wie Globus Trebnitz, oder auf der grüne Wiese in Meerane u.a., außerhalb der bereicherten Innenstädte ihre Einkaufsruhe suchen?

Hund un Sau...
Was ist da eigentlich los, verdammich noch ma, ihr linken, verblödeten Vollpfosten???
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Re: Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Gast » 15. Okt 2017 11:26

"Premium Sport Outlet"

Watten dat?

Vielleicht der globalisierte "deutsche", der Unisex Bekleidung NWO-linientreu verstärkt verkaufen will. Sicher lustig Männlein und Weiblein in ein und denselben Klamotten.
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Re: Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Aschemännl » 15. Okt 2017 14:18

Sticky hat geschrieben:Was ist da eigentlich los, verdammich noch ma, ihr linken, verblödeten Vollpfosten???


In der Innenstadt waren die Preise schon immer etwas teurer, als auf dem Land.
Und die Sorge war schon vor dem Flüchtlingsansturm tot.
Eigentlich schon seit Schließung vom Kaufhaus.
Und doppelte Standorte lohnen sich da eben auch nicht.

Vielleicht verdient man in Gera nicht so viel, dass man extra aufs Land zu Globus fahren muß, um Einzukaufen?
Außerdem sind bestimmte Völkerstämme in den letzten Jahren mächtig fußfaul geworden.
Die gehen nur noch dort Einkaufen, wo man mit dem Auto bis zur Kasse durchfahren kann.

:wink:
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Re: Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Sticky » 16. Okt 2017 21:35

Das stimmt nicht, was Du hier schreibst.
Vor Merkels Grenzöffnung war die Innenstadt sogar sehr gut belebt.
Arcaden, Kaufhof, Amthorpassage, Bachgasse, Markt, kleine Kirchstrasse war immer gut frequentiert.
Es ist eben eine Frage, wer, was sich ansiedelt und wie man es am kundenfreundlichsten gestaltet.

Weiter oberhalb der Humboldstrassen-Einmündung, sowie Steinweg war und ist es zugegebenermaßen etwas mau.
Aber da muss man auch fragen: Warum?
Weil man es über Jahre versäumt hatte das alte Horten-Kaufhaus wiederzubeleben. Das Gerangel um die angeblich zu kleine Zulieferzufahrt wollte man gar nicht beilegen, da man andere Prioritäten setzte. Der Steinweg wurde auch vernachlässigt. Da hätte man eine richtig tolle Kneipenmeile daraus machen können.

Und mit den Löhnen im Raum Gera hat das schon mal gar nichts zu tun, wenn ich auf ein italienisches Eis Appetit habe und mal durch die Innenstadt schlendern will. Für die ein, zwei Kugeln Eis, das Bier, die Weinschorle, oder die Roster auf die ich gerade Lust habe, reichen die paar Quickser allemal.

Damit erübrigt sich auch Dein Vorwurf, bestimmte Volksstämme (ist das jetzt der neue linke Begriff, um das Wort Deutsche zu vermeiden?) wären fußfaul geworden.

Nein, Ihr wollt einfach nicht die wahren Ursachen für den Besucherrückgang und den Verlust der Kaufkraft des Einzelhandels in unseren Innenstädten sehen.
Und da kann ich sogar für mich sprechen...

Wenn auf einen orientalischen Bazar mit orientalischer Gewaltfolklore Lust habe, dann reise ich in ein arabisch-muslimisch geprägtes Land und fahre nicht in die Innenstadt Gera! :wink:
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Re: Intersport Giessübel schließt in Geraer Amthorpassage

Beitragvon Donald D. » 20. Okt 2017 14:49

Hier wird ja wieder diskutiert im Forum, nach der großen Flaute.
Da will ich auch mal beisteuern.

Man mag über das Innenstadtsterben hier und da was anderes lesen, mal ist es der Online-Handel, mal die Lohnentwicklung, mal die kommunalen Fehlentscheidungen usw.
Das mag auch alles eine Rolle für Gera spielen.

Der Online-Handel allgemein wächst. Richtig.
Dadurch wird weniger regional im Laden gekauft, dieser hat Umsatzeinbußen und verringert sein Sortiment. Das führt dazu, dass die Konsumenten weniger Angebot im Einzelhandel vorfinden und noch mehr online kaufen. Ein Teufelskreis.

Die Lohnentwicklung muss mit der Preisentwicklung gesehen werden, um zum Reallohn zu kommen.
Allgemein in Deutschland ist die Beschäftigungslage zunehmend. Davon hat auch Gera einiges abbekommen. So werden neue Call-Center-Agents gesucht bei den bekannten Dienstleistern, wie neue Produktionsmitarbeiter bei GeraTec und weitere Auslieferungsfahrer bei den bekannten Logistikern. Letztere ab 12 €/Stunde.
Da kann keiner sagen, es ist weniger Einkommen in Gera, als vor Jahren. Die Mieten sind nicht gestiegen, noch nicht. Und die Preise, außer für Butter, sind für den durchschnittlichen Einkaufskorb ähnlich geblieben.
Also daran liegt es auch nicht.

Bleiben die Fehlentscheiden des Stadtrates. Und hier haben wir schon einen Ansatz. Denn die innenstädtische Belebungspolitik lässt auf sich warten, und das ist übrigens nichts neues. Auch unter einem roten OB ab 2019 wird sich das nicht ändern, wenn nicht sogar verschlimmern, wenn dann die "Gera-Sozial-Fahnen" auch auf der Sorge hängen werden, statt die "Eis-Fahnen" der Kleinunternehmer.
Um überhaupt etwas zu beleben, hatte man die Ideenlosigkeit damit zu kaschieren versucht, die Sorge mit freier Fahrt für Radfahrer zu beleben.
Und genau das gefällt der alternden Konsumentenschaft nicht, auf einer Innenstadtmeile, den Radlern aus dem Weg springen zu müssen, die bis zur roten Ampel am Stadtmuseum ungebremst durchkommen wollen.

Das ist alles was den Kommunalbolschewisten eingefallen ist, eine Stadt zu beleben.
"cyclists welcome", aha. Und damit das schöner und scheller funktioniert hat man jedem refugee mit einen bicycle ausgestatt, wie jeder sehen kann seit 2016.

Zwar ist noch immer nicht geklärt, wo auf einmal 1 Mio Fahrräder hergekommen sind, aber egal erstmal.

Bei den neuen Völkern in Deutschland ist es kulturell angelegt, sich mehr auf der Straße als im Haus aufzuhalten. Und so wird eben umhergezogen, gleich in Rudelstärke wild diskutierend und gestikulierend. Das verstört die heimische Kundschaft.
Da die refugees kulturell bedingt belebte Plätze bevorzugen, wie in deren Heimat der Basar bezeichnet wird, war klar, dass die Innenstadt über Sorge, Arcaden (Heinrichstraße), über Park der arabischen Jugend und die ganze Talstraße bis zur Mosche am Sachsenplatz die neue "Flüchtlingsroute" bilden wird.
So war und ist festzustellen, dass seit 2016 die heimische Kundschaft spürbar weniger die Innenstadt aufsucht. Das mag für die traditionellen Stadtfeste nicht gelten, aber wie reden hier ja über die gewöhnliche Innenstadtsituation unter der Woche.

Warum spitzt sich denn die Situation seit 2016 eher zu, als das Entschärfung eintritt?

Nicht nur Galeria Kaufhof sieht die Abwärtsspirale, auch Intersport. Das hätte auch anders kommen seit 2017 mit doch zunehmender regionaler Kaufkraft! Stattdessen sieht die Sorge auch den Lederwarenladen nicht mehr, der Geschenkeladen macht den Rausverkauf, ein Modeladen wird dicht machen.

Da werden die neuen Radfahrer der Stadt sich freuen, dass man demnächst noch ungestörter vom Zschochern runter durchrauschen kann, am besten bis direkt in die Arcaden rein. Na das gibt eine Innenstadtbelebung.

Der deutsche Traditionsbürger will seine Ruhe haben beim Shoppen und nicht von unverständlichen Geschrei im Stil von Kampflauten, noch von vorbeirasenden Radlern, die auch sonst keine StVO zu kennen scheinen, gestört werden.

Und spätestens nach dem Vorfall im Lidl-Markt in 2016, OTZ berichtete, wo der sich nach Ruhe bittende deutsche Verbraucher, vom Vorstand der Flüchtlingsgroßfamilie, ein "nein einfing", mangels dortiger deutscher Sprachgewandheit, hilfsweise ausgedrückt durch eine fliegende Faust auf die bis dahin intakte Zahnreihe des deutschen Bittstellers, ist jeglicher Widerstand versunken.

Ja, da muss man Verständnis haben, wenn man nicht als Rechter gelten will.
So sieht es aus Leute.

Und wer es nicht glaubt, sieht in westdeutschen Großstädten nach, in den dortigen einschlägigen Vierteln. Nur schade, das Gera eben nur dieses eine Innenstadtviertel hatte, mangels Stadtentwicklung.
Wobei noch eine Chance besteht, die Innenstadt zurückzutauschen gegen die völlige Hergabe des neuen Damskus-Viertels (Talstraße und angrenzende Gebiete), wenn es gelänge, dort die anstehenden Familienzusammenführungen anzusiedeln.
Donald D.
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