Grund zur Freude: Der Campus soll im Jahr 2020 übergeben wer

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Grund zur Freude: Der Campus soll im Jahr 2020 übergeben wer

Beitragvon Fettgusche.net » 2. Okt 2017 18:34

Grund zur Freude: Der Campus soll im Jahr 2020 übergeben werden
„Campus-Treff“ des Fördervereines Goethe-Gymnasium zum Thema „Aktueller Stand des Baugeschehens“

Zu einem „Campus-Treff“ hatte der Förderverein des Goethegymnasiums am vergangenen Mittwoch, 27. September, in den Schulhof des Gymnasiums eingeladen. Thema war, in einer aufgelockerten Runde über den aktuellen Stand des Baugeschehens am Campus-Rutheneum zu sprechen. „Unser Ziel, der Campus, rückt näher, die Bauarbeiten sind losgegangen, es geht voran“, freut sich der 1. Vorsitzende des Fördervereins des Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608, Michael Uhlig, zur Begrüßung.

„Es gibt Grund zum Fröhlichsein: Der Campus nimmt sichtbar Gestalt an“, so Oberbürgermeisterin Dr. Viola Hahn. „Sie erinnern sich, dass am ehemaligen Reußischen Regierungsgebäude die große Plane mit den mahnenden Worten: Wird’s bald?! hing. An der Stelle befindet sich jetzt eine große Bauplane. Ohne Worte verkündet sie: Ja, es wird!“

Vor wenigen Tagen warf die OB einen Blick hinter die Gerüste. Bis zu 40 Bauarbeiter sind am Werk, legen historische Bausubstanz frei und schaffen die Voraussetzungen für den zukünftigen Schulbetrieb. In der Nachbarschaft sind die alten Plattenbauten gewichen. Bald soll hier mit dem Bau der Turnhalle begonnen werden. „Gemeinsam – und ich betone: gemeinsam – haben wir den Campus vorangebracht“, freut sie sich. „Dem Campus Flügel verleihen“, diesem Motto hat sich der Förderverein des Rutheneums verschrieben. Mit dem erfolgreichen Einwohnerantrag haben Bürgerinnen und Bürger die Weichen für den Campus gestellt. Leider gab es immer wieder von einigen Personen Versuche, dem Projekt Steine in den Weg zu legen. Der Baukran am Reußischen Regierungsgebäude verkündet nun: Der Campus kommt. Das ist unumkehrbar. „Und ich sage auch: Mit der Projektgruppe Groß- und Sondervorhaben sind zwei weitere schulische Großprojekte, die Ostschule und das Liebegymnasium, in Bearbeitung“, erklärt die Oberbürgermeisterin.

Sie berichtet von einem interessanten Gespräch mit Burkhard Schlothauer und Dr. Claudia Tittel von der KIM gGmbH und Architekt Thomas Laubert zur Häselburg. „Sie haben mir ihre faszinierenden Ideen vorgestellt. Dazu gehört, WG’s für die auswärtigen Schüler der Musikspezialklassen in der Häselburg einzurichten. Damit wird der Campus Rutheneum rund um die Uhr junges Leben in unsere Innenstadt bringen.“ Ein weiteres Anliegen sei es, einen Burgplatz als Verbindung zwischen Campus und Häselburg zu schaffen. Das sind moderne Ansätze der Stadtgestaltung, die die OB ausdrücklich unterstützt. Sie zeigen, dass nicht nur dem Campus Flügel verliehen wird, sondern dass der Campus Impulse setzt für weiteres privates Engagement. Dafür bedankte sie sich herzlich.

Die Fortschritte für den Campus wären nicht möglich, wenn die Freunde und Förderer des Rutheneums nicht so beharrlich für dieses Schulbauprojekt gekämpft hätten. Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei den Mitgliedern des Fördervereins, dem Lehrerkollegium, den Schülerinnen und Schülern, den Eltern und den vielen Unterstützern in der Einwohnerschaft. „Gemeinsam werden wir den Campus, der mehr als ein Schulprojekt ist, zu einem Erfolg machen. Und mehr noch: Diese geschlossene Mannschaftsleistung ist ein Vorbild, was wir in unserer Stadt erreichen können, wenn wir zusammenhalten“, hebt Frau Dr. Hahn hervor.

Birgit Zobel, Mitarbeiterin der Projektgruppe Groß- und Sondervorhaben der Stadt, berichtete über den Baustand und beantwortete viele Fragen der Teilnehmer. Derzeit läuft die nachhaltige Sanierung des ehemaligen Reußíschen Regierungsgebäudes. Es sind Fenster, Dach, Fassade und die Trockenlegung an der Reihe. Es werden Holschäden beseitigt, die Holzbalken an der Decke ertüchtigt, der Dachstuhl saniert. Im Westflügel läuft die Sanierung der Fassade. Im April wurde begonnen. Bis zirka Juni 2018 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Für den Schulneubau ist geplant, im Oktober ein Baugesuch im Fachdienst Bauvorhaben der Stadt zu stellen. Der Fördermittelantrag für die Freianlage soll ebenfalls eingereicht werden. Die Stadt erwartet für den Schulneubau einen Fördermittelbescheid.

Für die Sporthalle liegt der Fördermittelbescheid vor. Mitte Oktober sollen die Arbeiten beginnen. Derzeit wird das Baufeld für den Teil freigemacht, auf dem Sporthalle und Schulneubau errichtet werden. Baustart für den Schulneubau ist im IV. Quartal 2018 vorgesehen. Fertigstellung soll im Jahr 2020 sein.
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