Erdfälle: Neuerliche Bohrungen in Wolfsgefärth

Neuigkeiten aus der Heimat

Erdfälle: Neuerliche Bohrungen in Wolfsgefärth

Beitragvon Silli » 5. Feb 2009 18:56

Neuerliche Bohrungen in Wolfsgefärth
Neben der Bachbrücke - Bis Freitag geplant
Wolfsgefärth (eig). Die neuerlichen Bohrungen in Wolfsgefärth sollen die umfangreichen Bauarbeiten im Bereich der Bundesstraße 92 vorbereiten.

Noch bis Freitag wird der Untergrund an der Brücke über den Seilersbach mit zwei Bohrungen bis in 30 Meter Tiefe untersucht. Zunächst auf der Elsterseite in Richtung Gera, später auf der Dorfseite in Richtung Weida.

Wenn das Straßenbauamt Ostthüringen Ende Mai gemeinsam mit anderen Auftraggebern die angetroffenen Erdfälle überdacht (wir berichteten), soll auch diese kleine Brücke im Zuge der Bundesstraße erneuert werden. Um dann von Überraschungen verschont zu bleiben, laufen jetzt die Erkundungen.

Dazu zog das Ingenieurbüro Böttcher aus Langenwetzendorf die Geraer Bohrfirma als Subunternehmen hinzu. Die Männer an der Bohrstelle verwahren die Bohrkerne mit einem Durchmesser von 15 Zentimetern bis zu ihrer geologischen Untersuchung in Kernkisten.

Weil die einseitige Straßensperrung vor allem im Berufsverkehr Rückstaus bis nach Gera-Röppisch verursachte, habe die Polizei vorgestern veranlasst, die Grünphasen der Ampelschaltung zu verlängern.

04.02.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera

Beitragvon Silli » 26. Jun 2009 18:41

Straßenbau Wolfsgefärth auf 2010 verschoben
Andere Technologie für Erdfall-Sicherung
Von Sylvia Eigenrauch Wolfsgefärth. Die Reparaturen im Untergrund der Bundesstraße 92 in Wolfsgefärth und der Kreisstraße 125 in der Ortslage werden erst im nächsten Jahr ausgeführt. Das wurde vorgestern festgelegt. Ursprünglich sollte schon dieses Jahr Baubeginn sein.

Nachdem im Untergrund Erdfälle festgestellt und untersucht worden waren, hieß es zunächst, dass zwischen Mai und Jahresende 2009 die Hohlräume im Untergrund mit einer Betonplatte auf Bohrpfählen überdacht werden sollten (wir berichteten). Dabei sollte der Verkehr der Bundesstraße auf einer zweispurigen Umfahrung an der Baustelle vorbei geführt werden.

Nach wie vor wollen das Straßenbauamt Ostthüringen als Baulastträger für die Bundesstraße und das Landratsamt Greiz, Baulastträger für die Kreisstraße, die Arbeiten gemeinsam ausführen. Jedoch habe es, ausgelöst von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie, noch einmal Diskussionen zur Art der Sanierung gegeben, so Straßenbauamtsleiter Lothar Lüder.

Momentan werde der kostengünstigeren Variante Vorrang gegeben. Dafür wird eine Platte gegossen, die auf den stabilen Randbereichen des Untergrundes aufliegt. Ursprünglich war vorgeschlagen worden, diese Platte auf Bohrpfählen zu lagern, die 25 Meter tief gegründet werden. Für Ingenieur- und Straßenbau hatte man deshalb zunächst eine Million Euro veranschlagt.

Aus dem Landratsamt Greiz hieß es, dass gegenwärtig eine Notsicherung der Kreisstraße geprüft werde. Ob damit die Baustellenampel entfallen kann, ist noch nicht entschieden.

Die bereits eingeplanten 70 000 Euro, die der Landkreis aus der Rücklage finanzieren wollte, werden nun in das nächste Haushaltjahr zweckgebunden zur Sicherung und Sanierung der Kreisstraße übertragen. Für die 130 000 Euro beantragten Fördermittel gibt es noch keinen Bewilligungsbescheid, jedoch sei zugesagt, die 2010 zur Verfügung zu stellen, hieß es gestern. Zitat: Auf der B 92 in Wolfsgefärth wird dieses Jahr definitiv nichts passieren.

Lothar Lüder, Leiter des Straßenbauamtes Ostthüringen in Gera

25.06.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 15. Sep 2009 18:35

Weitere Setzung durch Erdfall
Kurzfristige Sperrung in Wolfsgefärth
Wolfsgefärth . Der durch den Landkreis Greiz beauftragte Baugrundsachverständige überprüfte gestern die Schadstelle "Erdfall Wolfsgefärth .

Mit dem Begutachten stellte er weitere Setzungserscheinungen im Bereich der Kreisstraße 125 fest. Daher ist eine weitere Nutzung der Straße für den Fahrverkehr nicht mehr möglich. Aus diesem Grund musste noch gestern die Sperrung der K 125 im Bereich der Schadstelle erfolgen.

Die notwendigen Beschilderungsarbeiten werden kurzfristig ausgeführt. Der Fußgängerverkehr kann die Schadstelle weiterhin in dem dafür vorgesehen Randstreifen der Straße benutzen. Die Bauarbeiten zur Schadensbeseitigungen werden voraussichtlich am 21. September beginnen und bis Anfang November abgeschlossen werden. Die Umleitung wird wie bereits im vergangenen Jahr über die K 125 aus Richtung Burkersdorf ausgeschildert. Alle Betroffenen bittet das Landratsamt Greiz um Verständnis für diese kurzfristige Straßensperrung.

11.09.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 24. Sep 2009 07:27

Fördermittel fehlen für Reparatur in Wolfsgefärth
Noch kein Baustart im Erdfallgebiet
Wolfsgefärth (eig). Seit einer Woche ist Wolfsgefärth von der Bundesstraße 92 abgeschnitten und wird es auch weiter bleiben. Die Kreisstraße 125 ist voll gesperrt, weil unter der Straßendecke weitere Ausspülungen registriert wurden. Umwege bis zu acht Kilometern müssen in Kauf genommen werden.

Gestern - so hieß es vor einer Woche - sollten voraussichtlich die Bauarbeiten zur Stabilisierung des Erdfallbereiches in der Dorfstraße nach Wolfsgefärth beginnen. Das war nicht möglich, weil die Fördermittel vom Freistaat Thüringen noch nicht frei gegeben sind, sagte gestern Kerstin Jäger vom Sachgebiet Tiefbau des Landratsamtes Greiz auf Anfrage unserer Zeitung.

"Es war ein schwarzer Freitag", denkt sie an den 11. September dieses Jahres zurück. Geologe Frank Heiner vom mit den weiteren Beobachtungen der Schadenslage beauftragten Ingenieurbüro Böttcher aus Langenwetzendorf schlug Alarm.

Bei einem Kontrollgang hatte er zusätzliche Einbrüche der Straßendecke festgestellt. Pflastersteine des Gehweges waren in einem neuerlich entstandenen Loch verschwunden.

Weil Gefahr in Verzug war, wurde sofort gesperrt und eine schon aus dem Vorjahr bekannte Umleitung wieder aktiviert. Damals waren Bohrungen zur Erkundung der Erdfälle geteuft worden. Jene entpuppten sich als fünf aktive, die wie an einer Perlenschnur aufgereiht sind.

Um die Ampel auf der Bundesstraße beseitigen zu können, hatte das Landratsamt eine provisorische Stabilisierung der Kreisstraße ausgeschrieben. Diese Arbeiten stehen jetzt kurz vor dem Start. Sie sollen eine gefahrlose Befahrbarkeit gewährleisten, ehe im kommenden Jahr Bundes- und Kreisstraße in diesem Areal aufwändig saniert werden und dabei eine neue Auflage erhalten.

Die Ampel ist seit einer Woche verschwunden. Das ist der einzige Vorteil der aktuellen Lage.

21.09.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 28. Sep 2009 19:43

Wut in Wolfsgefärth
Nach ausgefallenem Baustart will Gewerbetreibende auf Eigeninitiative setzen
Von Katrin Wiesner Wolfsgefärth. Veronika Bücking platzt der Kragen. Nur weil man in Erfurt mit der Regierungsbildung beschäftigt ist - oder warum auch immer - dreht sich in Wolfsgefärth kein Rad. Der Baubeginn für die Straße, die von der B 92 in den Ort führt, ist in dieser Woche verschoben worden. Weil die Fördermittel aus der Landeshauptstadt nicht fließen. Erfahren hat sie das aus der Zeitung. Gestern drohte sie schon mal erbost mit "Wahlboykott".

Die Kreisstraße ist seit dem 11. September voll gesperrt, weil sich darunter Erdfälle auftun. Seit Montag sollten die Bauarbeiten zur Stabilisierung laufen. Nicht mehr als ein Provisorium; im kommenden Jahr ist der grundhafte Ausbau ohnehin geplant. Doch jetzt heißt es weiter, die Umleitung zu fahren. Mit acht Kilometern führt die weiträumig ums Dorf. Für Gewerbetreibende wie Frau Bücking eine Zeit- und Geldfrage. Ihre Wäscherei hat 13 Annahmestellen in Gera, bis zu vier Mal am Tag muss sie den Umweg auf sich nehmen, um auf die Bundesstraße nach Gera zu kommen. Dabei steht ihr Haus direkt an der B 92, mit der Rückfront. Einen Zuweg gibt es, der führt über ein Rasenstück. Gern würde sie die Verbindung ausbauen lassen. "Auf eigene Kosten natürlich, das ist mir die Sache wert." Dann hätte sie nur zehn Meter statt acht Kilometer zu fahren und wäre mit den Wäschepaketen im Hof. "Gute Idee", findet man in der benachbarten Malerei Hartmann. "Dann braucht Frau Bücking von jedem, der durchfährt, nur 50 Cent zu verlangen und wird steinreich." Dabei ist auch dem Handwerker nicht zum Lachen zumute. Von einer kurzfristigen Sperrung war anfangs die Rede, jetzt nennt nicht mal mehr jemand einen Termin. Die Frisösin im Ort weiß nicht recht, wie die Kunden her und wieder zurück kommen sollen. Die Autolackiererei bemerkt bereits, dass Laufkundschaft ausbleibt. Täglich pendelt man mit dem Anhänger zwischen Lackiererei und Autowerkstätten.

Dabei dürften die Wenigsten die ausgeschilderte Umleitung über Burkersdorf, Seifersdorf nach Zedlitz und Wolfsgefärth nutzen. Abgekürzt wird über Köckritz, Crimla und Sirbis. Hier wie da gibt es Engstellen, darf kein Bus entgegen kommen. "Die paar Wochen geht das ja, aber was, wenn die Kreisstraße erst saniert wird und die Sperrung Monate dauert?", ahnt Ronny Günther, das die derzeitige Situation nur ein Vorgeschmack auf Künftiges ist.

Veronika Bückmann hat unterdessen noch andere Ideen. Wäre es nicht viel billiger und vor allem schneller, wenn das Provisorium über die brüchige Straße die Pioniere vom Hain errichten? In Gera war das vor Jahren auch eine Lösung. Und sie kümmert sich um die eigene Ausfahrt, die auf eine Bundesstraße allerdings nicht ohne weiteres zu führen ist. Heute gibt es einen Vor-Ort-Termin mit dem zuständigen Straßenbauamt.

Inzwischen hat sich auch Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) eingeschalten und macht, so das Landratsamt, Druck in Erfurt.

24.09.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 8. Okt 2009 17:57

Unterschriftensammlungen
Wir schießen nicht gegen den Landkreis. Wir wollen erreichen, dass das Land die Gefahr erkennt und sich zu Ausgaben bekennt.

Peter Höfer, Wolfsgefärth, Mitinitiator der zweiten UnterschriftensammlungGegen den Landkreis Greiz und das Land Thüringen wird in Wolfsgefärth signiert
Von Sylvia Eigenrauch Wolfsgefärth / Greiz. Gegen die Ausgrenzung von Wolfsgefärth richten sich zwei Unterschriftensammlungen von unterschiedlichen Initiatoren und mit differierenden Adressaten.

Beide Initiativen wollen die seit 11. September vom Landratsamt Greiz verfügte Vollsperrung der Kreisstraße 125, sie führt von der Bundesstraße 92 in den Ort und weiter nach Zedlitz, so schnell wie möglich aufheben (wir berichteten).

Während gestern Nachmittag bei einem Termin mit der Landrätin Listen mit fast 300 Unterschriften überreicht werden sollten, um den Straßenbaulastträger an seine Pflicht zu erinnern, sammelt die zweite Initiative noch und rechnet mit 1000 Unterschriften, die man dem Freistaat als Druckmittel übergeben will.

"Ich habe nur die Wut gebündelt", sagt Berufsschullehrerin Dorle Liedtke, die gestern mit nach Greiz fahren wollte. "Der Landkreis hat die 32 000 Euro, um ohne Fördermittel die Erdfallstelle reparieren zu können", meint die Wolfsgefärtherin. Dass die jetzige Situation noch den ganzen Winter Alltag ist, mag sie sich nicht vorstellen. Dann ist die enge Piste über Crimla kaum zu nutzen. Statt der acht Kilometer würde jede Strecke von und nach Wolfsgefärth um 25 Kilometer wachsen, denn die offizielle Umleitung ist über Burkersdorf ausgeschildert.

Nach Auffassung von Peter Höfer, Einwohner von Wolfsgefärth und als Kreistagsmitglied für CDU/Pro Kommune/ FWG im Bau- und Vergabeausschuss, habe der Landkreis nichts damit zu tun. Nach der Erkundung der Erdfälle im vergangenen Herbst hatten sechs Bauherren für den Zeitraum vom 6. Juli 2009 bis zum 30. Juni 2010 grundlegende Reparaturarbeiten geplant. Das Straßenbauamt Ostthüringen, der Landkreis Greiz, die Gemeinde Zedlitz, der Zweckverband Wasser/Abwasser, die Eon und die Telekom wollen hier gemeinsam bauen. Landkreis und Gemeinde hatten ihren finanziellen Anteil im diesjährigen Haushalt eingestellt.

Doch die Planungen wurden Anfang 2009 über den Haufen geworfen. "Die Landesanstalt für Umwelt und Geologie Jena hat die Planer vor Ort düpiert", sagt Höfer.

Zwischendurch versuchte man im Landratsamt, die Kreisstraße provisorisch zu stabilisieren. Eine Ausschreibung war erfolgt und ein Zuschlag erteilt. Doch die erhofften Fördermittel dafür wurden am 28. September abgesagt.

Gewachsen ist aber die Gefahr und Einwohnern und Gewerbetreibenden ist auf unbestimmte Zeit die Zufahrt genommen.

Das weiß auch Frank Korn, Abteilungsleiter im Landratsamt. Deshalb traf er sich vorigen Donnerstag mit Lothar Lüder, Leiter des Straßenbauamtes, um schnellstmöglich mit dem Straßenbau zu beginnen und einen zügigen Bauablauf zu sichern. Das werde derzeit vom Straßenbauamt geprüft, hieß es gestern.

07.10.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 9. Okt 2009 16:10

Wolfsgefärther nehmen Landkreis in die Pflicht
316 Unterschriften an Landrätin übergeben
Wolfsgefärth / Greiz (eig). 316 Unterschriften haben vier Wolfsgefärther wie angekündigt Mittwoch Landrätin Martina Schweinsburg (CDU) übergeben.

Damit fordern sie eine Übergangslösung bis zum Baubeginn im nächsten Frühjahr. Nicht nur Wolfsgefärth, Sirbis, Zedlitz und Seifersdorf sind von der gegenwärtigen Vollsperrung betroffen, sondern auch Crimla vom Umfahrungsverkehr, sagt Dorle Liedtke, die die Wut der Einwohner gebündelt hatte. Jene müssen sich jetzt immer auf lange Umwege einstellen, wenn sie zur Arbeit, Kinder zur Schule oder zum Einkaufen oder Arzt wollen. Gewerbetreibende fürchten unterdessen um ihre Existenz. Deshalb waren die Inhaber des Friseurgeschäftes Schulze auch persönlich mit nach Greiz gekommen. "Es ist für einen nicht Betroffenen wahrscheinlich nicht nachvollziehbar, wie nachhaltig unser Leben beeinflusst ist", erklärt Frau Liedtke.

Abteilungsleiter Frank Korn vom Landratsamt schlugen die Vertreter vor, zumindest eine einspurige Befahrbarkeit vor dem Haus Nr. 13 zu gewährleisten. Auch eine vorübergehend verlegte Ortszufahrt wurde von den Einheimischen ins Gespräch gebracht. Korn habe ohne Hoffnung zu machen zugesagt, beides zu prüfen. Den Winterdienst auf den Ausweichstrecken zu gewährleisten, sicherte er zu.

"Geschieht nichts, fahren wir im Winter auf Straßen, die schon im Sommer dazu nicht geeignet sind", so Frau Liedtke.

08.10.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 19. Okt 2009 17:56

Verkürzte Umleitung wird Dienstag geprüft
Bürgerinitiative Wolfsgefärth ist hartnäckig
Wolfsgefärth (eig). Eine Lösung für eine verkürzte Umleitung der Kreisstraße 125 von Wolfsgefärth auf die Bundesstraße 92 ist noch nicht greifbar.

Zwar liefen die ganze Woche über Gespräche mit an der künftigen Baustelle beteiligten Partnern (wir berichteten). Doch wie die Zeit bis dahin für die Anwohner und Gewerbetreibenden in Wolfsgefärth, Sirbis und Zedlitz mit einer verträglichen Umleitungsstrecke überbrückt wird, ist noch nicht entschieden.

Für die kürzere Umleitung nach Gera werden gegenwärtig zwei Varianten in Betracht gezogen, hieß es gestern auf Nachfrage aus dem Landratsamt in Greiz. Am kommenden Dienstag soll es Vor-Ort-Termine geben. Danach werde entschieden, ob eine der Varianten umleitungstauglich ist und wenn ja, welche.

Dorle Liedtke, Sprecherin der Wolfsgefärther Bürgerinitiative, sieht ihre Geduld auf die Probe gestellt. Sie lässt keine Luft an die Forderungen der Wolfsgefärther und telefonierte auch gestern wieder mit Verantwortlichen im Landratsamt, im Straßenbauamt Ostthüringen und beim beauftragten Ingenieurbüro. Sie rückt gegenwärtig nicht von der Forderung ab, die gesperrte Stelle zu stabilisieren.

16.10.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 22. Okt 2009 18:24

Über die Plattenstraße von Zedlitz nach Gera
Kurze Umleitung für Wolfsgefärth in Sicht
Wolfsgefärth (eig). Für die Wolfsgefärther soll es eine verkürzte Umleitung geben. Darüber informierte das Landratsamt Greiz erst gestern, obwohl schon Dienstag eine Ortsbesichtigung stattfand.

Der Landkreis Greiz und das Ostthüringer Straßenbauamt wollen die Plattenstraße auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Köckritz von Zedlitz nach Schafpreskeln soweit instand setzen, dass sie für den PKW-Verkehr offiziell freigegeben werden kann. Damit wird diese Instandsetzung vorgezogen, die ursprünglich erst bis zum Baubeginn an der B 92 geplant war. "Mit der zeitnahen Ausführung des Vorhabens kommt der Landkreis den Forderungen der Anlieger nach einem kurzen Weg nach Gera entgegen. Der Winterdienst auf dieser Strecke wird durch den Landkreis abgesichert", hieß es gestern aus Greiz.

Gebaut werden solle "so schnell wie möglich". Konkrete Termine wurden aber gestern noch nicht genannt.

Davon unberührt bleibt die offiziell gültige Umleitungsstrecke über Burkersdorf. Auch die Sperrung der K125 wegen des Erdfalls muss aufrecht erhalten werden.

21.10.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 2. Nov 2009 17:31

Ab morgen über Schafpreskeln
Plattenstraße verkürzt die Umleitung für Wolfsgefärther in Richtung Gera
Von Sylvia Eigenrauch Wolfsgefärth / Schafpreskeln. Die verkürzte Umleitung für die Wolfsgefärther ist ab morgen offen.

Das sieht eine verkehrsrechtliche Anordnung vor, die gestern auch bei der Regionalverkehr Gera/Land GmbH eingegangen ist. Damit haben die Wolfsgefärther einen Teilerfolg errungen. Ihre Hoffnung, dass zumindest halbseitig an der gesperrten Stelle am abgerissenen Haus Wolfsgefärth Nr. 13 vorbei gefahren werden kann, hat sich aber zerschlagen. Aus Sicherheitsgründen sei es nicht möglich, die Kreisstraße 125 an dieser Stelle frei zu geben. Die Sperrung kann erst nach der grundhaften Sanierung des kompletten Kreuzungsbereiches, die B 92 eingeschlossen, frei gegeben werden.

Dem Entgegenkommen der Agrar eG Köckritz ist die verkürzte Strecke zu verdanken. Etwa vier Kilometer sind es dann von Zedlitz via Plattenstraße bis zur Kreuzung in Gera-Röppisch. Acht Kilometer Umweg zeigt der Tacho der Wolfsgefärther, wenn sie über Crimla fahren und gar 25 Kilometer auf der offiziellen Umleitungsstrecke über Burkersdorf, die es auch weiter geben soll.

Gestern war die Plattenstraße noch für Privatfahrzeuge gesperrt. Sie darf ab Sonntag ausschließlich von Pkw höchstens mit Tempo 30 befahren werden. In Höhe des Silos sogar nur mit 10 km/h. Dort sind gleichrangige Kreuzungen beschildert und auch ein Spiegel für die Siloausfahrt aufgestellt. Für die dunkle Jahreszeit aber fehlen Orientierungspunkte wie weiße Randstreifen oder Markierungspfähle. Obgleich bislang nur Busse der Linie 220 und 221 hier passieren dürfen, wurde gestern auch die Zedlitzer Bürgermeisterin bei einer Testfahrt gesehen.

Auch in Schafpreskeln, dem zu Gera gehörenden Straßendorf, beobachtet man bereits mehr Fahrzeugverkehr und weiß, dass der noch zunehmen wird. "Dann werden unsere Straßen noch ganz kaputt gefahren", meint Anwohnerin Marion Sachse. Sie erinnert sich, dass der kleine Ort schon wiederholt als Umleitungsstrecke diente und sagt: "Doch die Straßen sind nicht für den Begegnungsverkehr ausgelegt".

Auch für die Buslinie ist diese Route auf Zeit nicht neu. "Wir sehen die Entscheidung entspannt, wir kennen schon mehr Verkehr auf der Strecke", sagte gestern René Petzold, Abteilungsleiter Verkehr der GRZ Service- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greiz. "Die Strecke ist für uns immer noch besser als lange Umleitungen zu fahren, die unseren Fahrplan völlig durcheinander bringen", erklärte er.

30.10.2009 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0

Beitragvon Silli » 5. Mär 2010 17:48

Bagger in Wolfsgefärth
Ampelregelung ab kommenden Montag - Zum Baustart schon eine Woche Verzug
Von Sylvia Eigenrauch Wolfsgefärth. Einen Monat nach Auftragsvergabe konnten diese Woche die Bauarbeiten im Wolfsgefärther Erdfallgebiet starten. Momentan wird Platz für den Bau der zweispurigen Umfahrung der Bundesstraße 92 geschaffen.

Ab kommenden Montag regelt eine Ampel den Verkehr auf der Bundesstraße, kündigte gestern Lothar Lüder, Leiter des Straßenbauamtes Ostthüringen, auf Nachfrage an. Für vier Wochen sollen die Fahrzeugströme halbseitig an der Baustelle vorbei fließen. Aus zwei Gründen: Zur Sicherheit der Bauleute und der Verkehrsteilnehmer.

Zu Ostern soll die nur für die Bauzeit errichtete 200 Meter lange, zweispurige Umfahrung in Betrieb gehen. Damit hat der Winter schon eine Woche Verzug verursacht. Dass bei Kälteeinbruch die Baustelle zwischendurch tageweise ruht, ist nicht auszuschließen. Wobei Bauleute den Frost nicht verteufeln. Ist er im Boden, sinken die Maschinen weniger ein.

Für die Behelfsstraße muss ein bis zu 2,50 Meter hoher Damm geschüttet werden. Momentan ist der Abwassergraben verrohrt, der in die Elster mündet. Das steht auch dem Seilersbach bevor, der im Zuge der B 92 obendrein eine neue Brücke bekommen soll.

Fast abgeschlossen ist die Beweissicherung. Damit wird der Zustand der an die Baustelle angrenzenden Häuser dokumentiert. Diese Daten sollen nach Abschluss der Bauarbeiten Ende Oktober 2010 Aufschluss darüber geben, ob Schäden durch die Baustelle in der Tiefe entstanden sind. Deren Ausdehnung will man so eng wie nötig halten. So wird mit dem sogenannten Berliner Verbau gearbeitet, der platzsparende Baugruben zulässt.

Die Bauberatung in großer Runde fand gestern in Scheffels Diele statt. Jene hat man für solche Zwecke an das Straßenbauamt vermietet. Der Vorschlag kam von Marlis Scheffel selbst, die zugleich stellvertretende Bürgermeisterin von Zedlitz ist. "Wo sollen sie denn sonst mit ihren Unterlagen hin?", fragt die Wolfsgefärtherin und gesteht, dass sie sich so einen Traum erfüllen kann. "Ich wollte schon immer mal wissen, was beim Bau von der Planung bis zur Fertigstellung dazu gehört. Jetzt bin ich live dabei", sagt sie beeindruckt.

Mit Projektleiterin Grudrun Meier von der Ostthüringer Wasser- und Abwasser GmbH (Otwa) suchte sie Anlieger auf, die wie Scheffels über provisorische Leitungen versorgt werden sollen. Eine Nachbarin überlegte, ob sie noch Heizöl bunkern soll, ehe sich das Loch vor der Haustür auftut.

Unterdessen sind Zufahrten über private Wiesen im Bau. Beispielsweise auch jene für die Wäscherei. Außerdem soll auf der Dorfseite ein Fußweg angelegt werden.

04.03.2010 OTZ
Bild Eine Axt kann nicht fällen was im Glauben lebt!
Benutzeravatar
Silli
Hausmeister
Hausmeister
 
Beiträge: 10351
Bilder: 2397
Registriert: 1. Dez 2003 17:10
Wohnort: Gera
Rekorde: 0
Wettbewerbssiege: 0



Ähnliche Themen


Zurück zu Neues aus Gera

Wer ist anwesend?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast